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FU Berlin und AAI: Was bestimmt unseren Umgang mit dem Fremden: Angst und Hass oder Faszination und Sehnsucht nach Verbundenheit

2. November 2016 | 20:15 – 22:00 Uhr

Eine Veranstaltung der FU und der Alfred-Adler-Gesellschaft Berlin: Nach einer Definition des Begriffs des Fremden werden anhand der Entwicklungspsychologie Hintergründe vom Umgang mit dem Fremden analysiert. Näher eingehen möchte ich auf
die Bindungstheorie, die von dem Grundbedürfnis des Menschen ausgeht, eine enge und intensive Beziehung zum Mitmenschen aufzubauen. Mithilfe des „Fremde-Situations-Tests“ (Filmsequenzen) wird hierbei das Bindungsverhalten des Kindes betrachtet. Da die Bindungserfahrungen eines Kindes langfristige Effekte haben, wird der Frage nachgegangen, inwieweit einerseits eine unsichere Bindungsform ein Risikofaktor für das Ausbilden von Fremdenangst bzw. Fremdenhass
sein kann. Und wie andererseits eine sichere Bindungsform Grundlage für das Entstehen von Neugier auf den Fremden bzw. für Empathie mit dem Fremden darstellen kann.

Veranstaltungsort

FU Berlin, Hörsaal 2

Habelschwerdter Allee 45
Berlin